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In Zusammenarbeit mit der Ev. Erwachsenenbildung im Kirchenbezirk Villingen
Fluchtgrund Waffenhandel
Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten

mit Jürgen Grässlin

Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Aufgrund der Abschottungspolitik Europas haben vergleichsweise wenige von ihnen eine Chance, in Deutschland oder anderen europäischen Staaten Zuflucht zu finden. Abertausende von Menschen sind bisher beim Versuch ertrunken, Europa über das Mittelmeer zu erreichen. Deutschland trägt massiv Mitverantwortung an der Massenflucht. Ganz legal – mit Genehmigung der Bundesregierung und den nachgeordneten Kontrollbehörden – rüsten deutsche Waffenschmieden seit Jahren Scheindemokraten und Diktatoren hoch und stabilisieren sie an der Macht. Mit deutschen Kriegswaffen oder in Lizenz gefertigten Waffen wurden und werden im Nahen- und Mittleren Osten sowie im Norden Afrikas schwere Menschenrechtsverletzungen begangen.
Der Buchautor und Friedensaktivist Jürgen Grässlin geht in seinem Vortrag den entscheidenden Fragen auf den Grund: Welche deutschen Waffen gelangen auf welchem Weg – legal wie illegal – in Krisen- und Kriegsgebiete in Asien, Afrika und Lateinamerika? Inwiefern trägt der Einsatz dieser Kriegswaffen zu Menschenrechtsverletzungen in den Empfängerländern bei und fördert somit die Flucht von Millionen Menschen? Welche Unternehmen verdienen am Geschäft mit dem Tod, und wer sind die Täter dieser skrupellosen Politik? Konkrete Handlungsoptionen werden aufgezeigt und die Forderung untermauert: Die Grenzen müssen geöffnet werden für Menschen und geschlossen werden für Waffen.
Jürgen Grässlin ist Sprecher der Kampagne »Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!«, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Sprecher der Kritischen AktionärInnen Daimler (KAD) und Vorsitzender des RüstungsInformationsBüros (RIB e.V.). Er ist Autor zahlreicher kritischer Sachbücher über Rüstungsexporte sowie Militär- und Wirtschaftspolitik, darunter internationale Bestseller. Zuletzt verfasste er das »Schwarzbuch Waffenhandel. Wie Deutschland am Krieg verdient« mit weit mehr als 230 Lesungen und das »Netzwerk des Todes. Die kriminellen Verflechtungen von Waffenindustrie und Behörden«. Grässlin wurde mit bislang zehn Preisen für Frieden, Zivilcourage, Medienarbeit und Menschenrechte ausgezeichnet, u.a. mit dem Aachener Friedenspreis. Zuletzt wurde er mit dem GRIMME-Medienpreis und dem Marler Medienpreis Menschenrechte von Amnesty International geehrt. Im Jahr 2018 gründete Grässlin mit Friedensfreund*innen die »Kritischen Aktionär*innen Heckler & Koch« sowie das »GLOBAL NET – STOP THE ARMS TRADE«


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1 Abend, 27.03.2019
Mittwoch, 19:30 - 21:30 Uhr
1 Termin(e)
Bahnhof Hüfingen, Bahnhofstraße 10, 78183 Hüfingen, Bahnhofsaal, EG
Jürgen Grässlin
5,00
(mit Voranmeldung)
7,00
(Abendkasse)
Belegung:

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