in Kooperation mit dem Baar-Verein
"Die alten Konten bleiben unberücksichtigt" - Die Inflation 1923 in Donaueschingen und der Baar

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So hieß es im Rechnungsabschluss der damaligen Bezirkssparkasse Donaueschingen an Ultimo 1923. Von den einstmals mit 16,7 Millionen Goldmark ausgestatteten Spareinlagen der über 7.600 Sparerinnen und Sparer von Ende 1913 waren am Ende des Jahres 1923 noch 71 Sparbücher mit etwas über 2.000 Mark der neuen Renten-/Reichsmark Währung übrig geblieben. Doch bereits im Verlauf der inflationären Entwicklung nach dem 1. Weltkrieg erkannte der "Donaubote" im November 1922 "dass die frühere zuverlässige Spartätigkeit unserer Bevölkerung vielfach in der Abnahme begriffen ist, dass geglaubt wird, ein Sparen sei überflüssig, weil eines schönen Tages die ersparten Gelder wertlos seien."
Wie gingen also vor 100 Jahren die Einheimischen mit dem Phänomen Inflation um und welche Konsequenzen zogen sie daraus?

221101011 (ausgefallen)
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