Auf den ersten Blick mögen Buddhismus und Psychologie zwei scheinbar unterschiedliche Welten sein. Beide beschäftigen sich mit Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen. Doch die Zielrichtung könnte kaum unterschiedlicher sein: Der Buddhismus zielt auf eine spirituelle, ethische Lebensführung, auf Befreiung von Leid und das Erwachen des Geistes. Die Psychologie richtet sich therapeutisch oft an aktuelle Situationen. Sie erforscht, wie emotionale Defizite entstehen, wie sie behandelt werden können und wie Menschen zu mehr Wohlbefinden finden. Und doch begegnen sich beide Felder immer wieder—nicht als Konkurrenz, sondern als komplementäre Perspektiven, die sich gegenseitig bereichern können. Hat sich die z. B. die Verhaltenstherapie vom 2500-jährigen Buddhismus inspirieren lassen? Lassen Sie sich von diesem interessanten Vergleich inspirieren.